Milch

Milch

Interessant, wie kompliziert man manche Sachen ausdrücken kann. So heißt es beispielsweise in der Wikipedia: Milch ist eine weiße, trübe Emulsion bzw. kolloidale Dispersion von Proteinen, Milchzucker und Milchfett in Wasser. Alles klar?

Mit anderen Worten: In der Milch findet man praktisch alles, was der Mensch braucht: Wasser, Eiweiß, Zucker und Fett. Hierzulande wird vor allem Kuh-Milch getrunken, während aus Milch noch eine Vielzahl anderer Produkte (Joghurt, Käse, ...) hergestellt wird.

Rohmilch

Milch, so wie sie aus dem Euter kommt, nennt man Rohmilch. Keine Filtrierung und keine Erhitzung. Also Natur pur, was aber auch bedeutet, dass die Milch Keime enthalten kann. Solche Milch darf in Deutschland nur direkt ab Hof verkauft werden (in manchen EU-Ländern gar nicht). Klar ist dann auch, dass Rohmilch zuhause dann gekühlt und ruck-zuck verbraucht werden muss.

Vorzugsmilch

Die nächste Stufe nach der Rohmilch ist die Vorzugsmilch. Diese wird direkt nach dem Melken gefiltert und schließlich abgepackt. Somit darf diese Art von Milch dann auch in Läden zum Kauf angeboten werden (mit dem Vermerk "Rohmilch"(!). Vorzugsmilch muss ebenfalls gekühlt und rasch verbraucht werden (innerhalb von 4 Tagen nach dem Melken).

Frischmilch

Nicht mehr ganz so frisch ist die Frischmilch. Denn diese wird pasteurisiert, d.h. für einige Minuten auf 72 bis 75 Grad Celsius erwärmt. Damit ist die Milch einige Tage länger haltbar (bis zu 10 Tage), während aber schon ein paar Vitamine zum Opfer fallen.

Wenn die Milch zusätzlich noch homogenisiert wird, dann nennt man das Endergebnis "pasteurisierte(!) Milch". Was "homogenisieren" bedeutet? In der Milch befinden sich kleine Fett-Kügelchen. Lässt man Roh- oder Frischmilch eine Zeit lang stehen, dann setzt sich das Fett vom Wasser ab (oben schwimmt dann der Rahm, der abgeschöpft und dann weiter verarbeitet werden kann). Bei der Homogenisierung werden die Fettkügelchen verkleinert. Dadurch wird dieses Absetzen des Rahms stark verlangsamt.

H-Milch

H-Milch ist die Abkürzung für haltbare Milch. Dies ist die im Handel verbreitetste Milchform. H-Milch ist verpackt ungefähr 3 Monate haltbar. Wie wird dies erreicht? Durch die Ultrahocherhitzung. Mit anderen Worten. Die Milch wird für sehr kurze Zeit (max. 8 Sekunden) auf mindestens 135 °C erhitzt - und voilà: die Milch ist haltbar.

Andere Bezeichnungen für H-Milch sind z.B. UHT-Milch oder uperisierte Milch (UHT als Abkürzung für ultrahochtemperiert).

Vollmilch

Neben den verschiedenen Arten der Behandlung kann man Milch auch nach Fettgehalt kategorisieren. Vollmilch muss mindestens 3,5% Fett aufweisen, während die Rohmilch von Natur aus bis zu 5% Fett enthält. In der Praxis wird die ursprüngliche Rohmilch zunächst fast komplett entrahmt (sodass man Magermilch erhält). Danach wird wieder so viel Rahm hinzugefügt, dass man den gewünschten Fettgehalt erreicht.

Übrigens: da Fett Geschmacksträger ist, schmeckt Sirup im Kaffee wesentlich besser, wenn zusätzlich Milch verwendet wird - am Besten Vollmilch.

fettarme Milch

Fettarme Milch hat nur noch einen Fettgehalt von 1,5 bis 1,8 %. Da der (fehlende) Rahm noch weiterverwendet und separat verkauft wird (Sahne, Butter, ...), ist fettarme Milch auch günstiger erhältlich.

Magermilch

Magermilch darf höchstens ein halbes Prozent Fett enthalten.

Wo kann man Milch kaufen?

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